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SCHMERZTHERAPIE

Sie leiden unnötig an chronischen Schmerzen.

Schmerzen stellen keine schicksalsgewollte, unausweichliche Last dar, die Sie zu tragen haben. Wir bieten Ihnen moderne Behandlungskonzepte, mit denen selbst stärkste Schmerzen gelindert werden können. So lässt sich vermeiden, dass sich ständige Schmerzreize im Nervensystem „einbrennen“ und zur Dauerbelastung werden. In einigen Fällen kann der Teufelskreis des chronischen Schmerzes durchbrochen werden.

Chronische Schmerzen betreffen meist viele verschiedene Lebensbereiche. Eine einzelne Behandlungsform allein bringt oft keinen Erfolg. Deshalb bieten wir Ihnen ein multimodales Therapieprogramm, in dem wir verschiedene Therapieverfahren kombinieren.

unsere Ziele - Ihr Nutzen

Reduktion Ihrer Schmerzen

Mehr persönliche Lebensqualität durch Verringerung Ihrer schmerzbedingten

Einschränkungen in Freizeitgestaltung, Familienleben, Beruf und anderen

persönlich wichtigen Bereichen.

Veränderung des Schmerzerlebens

Qualitätssicherung in der Schmerztherapie

Erstellung von Therapiestandards

qualitative und quantitative Verbesserung Ihrer schmerztherapeutischen Versorgung

Akuter Schmerz - lebenswichtiges Warn - Signal

Akuter Schmerz ist lebenswichtig und sinnvoll. Wir werden durch ihn vor gefährlichen Situationen, z.B. durch äußere Einflüsse wie Prellungen, Entzündungen, Berühren einer heißen Herdplatte, Messerschnitt usw. gewarnt. Eine Reaktion z. B. schnelles Zurückziehen der Hand wird ausgelöst. Akute Schmerzen sind in der Regel vorübergehender Natur, und können normalerweise durch die Behandlung der ursprünglichen Ursache relativ eindeutig, leicht und vollständig identifiziert, behandelt und behoben werden.

"Jeder" kennt akuten Schmerz und hat ihn in der Regel selbst schon erlebt, daher ist die gesellschaftliche Akzeptanz des akuten Schmerzes sehr groß.

Chronischer Schmerz - eigenständige Schmerzkrankheit

Besteht ein Schmerz länger als 6 Monate, wird von einem "Chronischen Schmerz" gesprochen. Dabei ist der Schmerz zu einem eigenen Krankheitsbild geworden, bei dem sich aber keine konkreten Ursachen im Körper mehr nachweisen lassen, die die Schmerzen erklären könnten. Der Schmerz hat dann nicht mehr die ursprüngliche nützliche Warnfunktion, sondern führt oft zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität:

Die normalen körperlichen Aktivitäten werden eingeschränkt, soziale Kontakte reduziert, und mangelnder Schlaf verstärkt die Problematik noch. Im Laufe der Schmerzkrankheit treten u.a. psychische Symptome, wie Verstimmtheit, Energielosigkeit, erhöhte Reizbarkeit auf, was oft zu einer Fehldeutung führt, indem diese Symptome als psychische Ursache des Schmerzes interpretiert werden und natürlich auch die sozialen Kontakte beeinflusst.

Allerdings wirken Sorgen, Angst, Traurigkeit und Schlaflosigkeit häufig auch als Schmerzverstärker, "Seelischer Schmerz" der z.B. durch den plötzlichen Verlust einer geliebten Person, oder andere belastende Erlebnisse entstanden ist, kann chronische Schmerzen weiter negativ beeinflussen bzw. mit als auslösender Faktor fungieren. Darauf lässt sich durch soziale (Verständnis, Zuwendung), medizinische (schmerzreduzierende/-dämpfende, und/oder schlaffördernde Medikamente, Akupunktur...) und psychologische Hilfestellung (Selbsthilfegruppen, Gesprächstherapie, Entspannungsmethoden) jedoch häufig Einfluss nehmen.

Dem chronischen Schmerz als eigenem Krankheitsbild wird kaum gesellschaftliche Akzeptanz entgegengebracht.